Nein zum Integrationsstopp!

Der Kantonsrat will die Sozialhilfe für vorläufig aufgenommene Menschen streichen. Stattdessen sollen sie nur noch Asylfürsorge erhalten. Das erschwert den Zugang zu Integrationsleistungen und die Teilnahme an der Gesellschaft massiv.

Wer ist davon betroffen?

Im Kanton Zürich leben gut 5000 vorläufig Aufgenommene. Die meisten von ihnen sind Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder Irak. Weil ihre Rückkehr nicht möglich oder nicht zumutbar ist, bleiben 90 Prozent von ihnen langfristig in der Schweiz.

 

Nein zum Ausschluss aus der Gesellschaft!

Den Betroffenen bleibt massiv weniger für den täglichen Bedarf. Auch die Suche nach einer Wohnung wird weiter erschwert. Die Folgen: selbst Familien müssen in Kollektivunterkünften bleiben, die Teilhabe am sozialen Leben wird verunmöglicht. So werden Menschen, die langfristig hierbleiben, aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

 

Nein zum Integrationsstopp!

In den Gemeinden droht ein massiver Abbau von Integrationsleistungen. Heute werden Deutschkurse oder Berufseinstiegshilfen vom Kanton mitfinanziert. Fällt diese finanzielle Unterstützung weg, werden zahlreiche Gemeinden ihre Angebote streichen. Damit macht man die so wichtige Starthilfe in ein selbständiges Leben kaputt. Und nicht zuletzt bleiben vorläufig Aufgenommene so länger von finanzieller Unterstützung abhängig. Das schafft auf allen Seiten nur Verlierer.

 

Darum sagen wir am 24. September NEIN zur Änderung des Sozialhilfegesetzes!

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