SP Kanton Zürich

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  • Bewährtes Grundstufenmodell für alle Kinder

    Der Entscheid der Kommission für Bildung und Kultur zur Umsetzung der Prima-Initiative ist aus Sicht der SP des Kantons Zürich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Gemeinden sollen zukünftig die Wahl haben, ob sie das Grundstufenmodell einführen möchten. Die SP bevorzugt allerdings weiterhin eine flächendeckende Einführung des Modells, da sich die Grundstufe bereits in vielen Gemeinden bewährt hat.
    Die Kommission für Bildung und Kultur beantragt, eine gesetzliche Grundlage zu schaffen den Gemeinden die Wahlfreiheit zwischen Einführung der Grundstufe und dem bisherigen Kindergarten zu lassen. Mit Sicht auf die Situation der Zürcherischen Gemeinden macht es nach Meinung der SP durchaus Sinn, diese pragmatische Lösung zu wählen. Es braucht eine gesetzliche Grundlage zur Grundstufe, damit diese in den Regelbetrieb eingeführt werden kann. Doch um allen Kindern im Kanton Zürich die gleichen Chancen zum Start ihrer Schulausbildung zu gewähren, strebt die SP nach wie vor eine einheitliche Volksschule an.

    Von den 27 beteiligten Gemeinden, welche den Schulversuch „Grundstufe“ bisher durchgeführt haben ist keine bekannt, welche aus pädagogischer Sicht zum alten System zurück möchte. Das Grundstufenmodell hat sich bewährt, da es eine individuelle Förderung der Kinder zulässt. Je nach Entwicklungsstand und persönlichen Voraussetzungen können die Kinder zur Primarschule innert zwei bis vier Jahren übertreten. Die Grundstufe wird dadurch auch Kindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen gerecht. Die SP ist überzeugt, dass diese Vorzüge künftig auch Gemeinden mit bisherigen Schulsystemen erkennen werden und bald das neue Modell in ihren Regelschulbetrieb übernehmen.


    Für Auskünfte steht zur Verfügung

    Karin Maeder-Zuberbühler, Kantonsrätin, Mitglied der Kommission für Bildung und Kultur,
    Tel. 079 291 70 26