SP Kanton Zürich

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  • Im Interesse aller

    Die SP Kanton Zürich begrüsst das vom Regierungsrat vorgelegte Konzept eines neuen Berufsauftrages für die Lehrpersonen der Volksschule. Die Neuformulierung entspricht den aktuellen Anforderungen an den Lehrberuf und schafft für alle Beteiligten Sicherheit und Klarheit.
    Die Anforderungen an den Beruf der Volksschullehrperson sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Gründe dafür sind die stärkere soziale Durchmischung der Schülerinnen und Schüler, veränderte Familienstrukturen, zahlreiche Schulreformen, der Einbezug neuer Informationstechnologien und höhere gesellschaftliche Erwartungen an die Schule als Ganzes. Gleichzeitig hat das öffentliche Ansehen des Lehrberufes abgenommen und die Lohnbestimmungen haben sich im Vergleich mit anderen Kantonen verschlechtert. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass der Berufsauftrag klar beschrieben und festgelegt wird. Dies ist im Interesse aller Beteiligten: der Lehrpersonen, der Eltern, der Schulbehörden und der Öffentlichkeit. Die Tätigkeit der Lehrpersonen besteht aus viel mehr als lediglich der Wissensvermittlung. Ebenso gehören die Teammitwirkung, die Schulentwicklung, Elternarbeit, Administration und Weiterbildung dazu. Die Quantifizierung all dieser Bereiche ist sinnvoll und schützt die Lehrpersonen vor Überforderung und falschen Erwartungen. Die Einführung eines Jahresarbeitszeitmodells hält die SP für richtig, ebenso die Angleichung der Anstellungsbedingungen an das übrige Staatspersonal. Der neue Berufsauftrag entspricht dem neuen Volksschulgesetz und stellt so ein folgerichtiges Element für die Umsetzung der geleiten Schulen dar. Die SP wird im Rahmen der Vernehmlassung detailliert dazu Stellung nehmen. Für Auskünfte steht zur Verfügung: Susanna Rusca, Kantonsrätin, 079 752 49 51