Sektionen und Bezirke organisieren das Parteileben.
Wer der SP beitritt, wird Mitglied einer Sektion, in der Regel jener der Wohngemeinde oder des Quartiers. Die Sektionen planen ihre Aktivitäten selbständig. Sie bilden das «Herz» der Partei und leisten die Basisarbeit in der Gemeindepolitik. Vor lokalen Abstimmungen und Wahlen stellen sie die Kandidierenden für die Schulpflege, die lokale Exekutive und viele andere Ämter auf. Sie fassen Abstimmungsparolen auf Ebene der Gemeinde, delegieren ihre Mitglieder an den Parteitag oder schlagen diese zur Wahl in andere SP-Gremien vor. Die Sektionen laden zu Veranstaltungen ein, informieren ihre Mitglieder über eigene Publikationen, bilden Arbeitsgruppen und organisieren öffentliche Auftritte in den Gemeinden.
Die Bezirksparteien entsprechen den Wahlbezirken des Kantons Zürich. Dies bedeutet, in den grösseren Städten bilden die Wahlkreise einen Bezirk. Diese sind zuständig für die Wahlen in den Kantonsrat, die Bezirksgerichte und die weiteren Ämter auf Bezirksebene. In den Städten Zürich und Winterthur führen die Stadtparteien ein eigenes Sekretariat.
Der Parteitag vom 1. November 2008 hat über den Grundsatz zu einer Strukturreform entschieden. Es ist das Ziel der Strukturreform die Parteiarbeit neu zu organisieren, Ressourcen für die eigentliche politische Arbeit zu gewinnen und damit die Präsenz der SP im Kanton Zürich zu stärken. Aktuell umfasst die SP Kanton Zürich 101 Sektionen und 12 Bezirksparteien, also 113 eigenständige Einheiten. Neu soll es noch 26 Sektionen, 5 kombinierte Bezirks- und Sektionsparteien sowie 7 Bezirksparteien, also 38 eigenständige Einheiten geben. Die Diskussionen und die Prozesse sind angelaufen. Während sich der Bezirk Affoltern bereits neu organisiert hat, werden in anderen Bezirken und Gemeinden erste Überlegungen gemacht und mögliche Modelle erarbeitet.
Weitere Informationen zu den Sektionen und Bezirken finden Sie unter Bezirke.